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Volle Fahrt voraus: dein erster Gebrauchtwagen

Für viele bedeutet der Führerschein Freiheit und Unabhängigkeit. Diese Begriffe bleiben aber nur leere Worthülsen, wenn du kein eigenes Auto hast und du Fahrten mit deinen Eltern vorab planen und besprechen musst. Wie toll wäre es da, ein eigenes Auto zu haben. Fürs Erste tut es ein gebrauchtes. Lies hier, was du beim Kauf beachten solltest und welche Kosten auf dich zukommen.

  • Vom Händler oder von privat?
    Für den Kauf bei einem seriösen Händler spricht, dass die gebrauchten Fahrzeuge fachmännisch geprüft sind und gegebenenfalls repariert wurden. Denn Händler sind gesetzlich verpflichtet, eine Sachmängelhaftung zu geben. Tritt innerhalb von zwölf Monaten ein nicht verschuldeter Defekt auf, haftet der Händler. Allerdings ist das Fahrzeug bei einem Händler in der Regel teurer. Für einen Privatkauf sprechen generell günstigere Preise und mitunter die Chance auf ein Schnäppchen. Denn der Privatverkäufer muss weder eine Gewährleistung noch eine Garantie geben. Das bedeutet aber, dass du keine Sicherheiten hast und dich auf „Gekauft wie gesehen“ einlassen musst. Deshalb genau hinsehen!
  • Daten abgleichen:
    Bei dem Besichtigungstermin solltest du klären, ob die tatsächlichen Daten mit dem Inserat übereinstimmen. Wichtig sind besonders Kilometerstand, Anzahl der Vorbesitzer und Angaben über Vorschäden. Sollten hier Ungereimtheiten ans Licht kommen, heißt es: Finger weg!
  • Besichtigung nur bei gutem Wetter!
    „Bei Nacht sind alle Katzen grau“, sagt das Sprichwort. Für den Autokauf heißt das: Schau dir dein Wunschauto tagsüber oder in einer gut ausgeleuchteten Halle an, damit du Kratzer, Rost & Co. gut erkennen kannst. Nimm dir ausreichend Zeit für die Besichtigung.
  • Probefahrt:
    Versuche, das Auto nicht nur innerorts zu testen, sondern auch ein Stück Bundesstraße zu fahren. Denn manche Defekte lassen sich erst bei einer höheren Geschwindigkeit erkennen. Wichtig ist, dass Bremsen, Lenkung, Kupplung und Schaltung problemlos funktionieren. Schau nach der Probefahrt, ob unter dem Auto an irgendeiner Stelle Flüssigkeit austritt.
  • Hilfe von Experten:
    Wenn du dir eine selbstständige Begutachtung nicht zutraust, bieten Überwachungsvereine oder Automobilklubs Gebrauchtwagen-Checks an. Beim TÜV z. B. kostet ein „Vertrauens-Check“ ab 34,90 Euro (http://www.tuev-sued.de/auto-fahrzeuge/bewertungen-gutachten-zertifikate/auto-privat-check oder http://www.tuev-nord.de/de/checks-und-untersuchungen/tuev-nord-vertrauenscheck-2627.htm).
  • Service und Verschleiß:
    Entscheidend ist nicht nur das Baujahr, sondern auch die Fahrleistung. Im Durchschnitt ist damit zu rechnen, dass ein Auto spätestens alle 20.000 Kilometer in die Werkstatt muss. Immer wieder sind Wartungsarbeiten wie ein Ölwechsel, ein neuer Keilriemen oder Ölfilter nötig. Außerdem solltest du die Kosten für Reifen nicht unterschätzen, denn Reifenpreise können stark variieren. Prinzipiell gilt: Je größer die Reifendimension, desto teurer wird es für dich.
  • Diesel oder Benziner?
    Die generelle Regel: Vielfahrer kommen mit einem Diesel günstiger davon: Der niedrigere Spritverbrauch macht Mehrkosten bei Anschaffung, Wartung und Steuer wieder wett. Wenn du nicht viel unterwegs bist, nimm einen Benziner.
  • Kosten und Fahrzeugkauf:
    Rechne vorher, damit du dich finanziell nicht übernimmst. Denn neben den Anschaffungskosten kommen zusätzliche Unterhaltskosten auf dich zu: für Sprit, Werkstatt, TÜV, Kfz-Versicherung und Steuer. Übrigens: Auf gebrauchtwagen.de kannst du nach einem passenden Gebrauchtwagen suchen. Auf Wunsch wirst du von dort zu einem Finanzierungsgebot der Sparkasse weitergeleitet.

Solltest du dich für einen Kauf entscheiden, vergiss nicht: Bargeld gegen Fahrzeugbrief! Bei der Übergabe solltest du darauf achten, den genauen Übergabezeitpunkt im Kaufvertrag zu vermerken.