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Sparkassen – Gut für die Menschen!

von Matthias Brägas am 13. Februar 2018

Privat-/ Wohnungsbaukredite

Die günstigen Finanzierungsbedingungen sowie die gute Einkommens- und Beschäftigungslage wirkten sich positiv auf die privaten Kredite aus. Mit rund 58 Millionen Euro lag die Neubewilligung von Konsumfinanzierungen auf dem hohen Vorjahresniveau. Der private Wohnungsbau wurde zudem durch den Mangel an attraktiven Anlagealternativen gestützt. Gestiegene Immobilienpreise, Grundstücks- und Baukosten wirkten hingegen eher bremsend auf die Nachfrage nach Krediten. Trotzdem bewilligten die Sparkassen im Hochsauerland im vergangenen Jahr 152 Millionen Euro an Krediten für den Wohnungsbau.

Kundeneinlagen und Wertpapiere

Trotz geringer Zinsen legen die Hochsauerländer ihr Geld nach wie vor auf die hohe Kante. Die Kundeneinlagen bewegen sich weiterhin bei 2,6 Milliarden Euro. Im zurückliegenden Geschäftsjahr waren vor allen Dingen kurzfristige Anlagen wie Tagesgelder und Sichteinlagen gefragt. Während die Einlagen der privaten Kunden stiegen, kam es verstärkt zu Abflüssen im geschäftlichen Bereich. Viele Firmen haben ihre Investitionen aufgrund der guten Wirtschaftslage aus eigenen Mitteln finanziert. Dass es dennoch gelungen ist, die Einlagensituation stabil zu halten, wertet Peter Schulte, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Meschede als besonderen Erfolg.

Die Summe der vermittelten LBS-Bausparverträge stieg im vergangenen Jahr um 4 Prozent an. Das eigene Heim ist für die Hochsauerländer weiterhin ein wesentlicher Teil der privaten Altersvorsorge. Viele Privatkunden haben auf Anlagealternativen im Wertpapierbereich zurückgegriffen, um Renditen oberhalb der Preissteigerungsrate zu erzielen. „In der derzeitigen Zinssituation kann ein Vermögensaufbau z.B. für die Altersvorsorge nur dargestellt werden, wenn Wertpapiere in den Anlagemix einbezogen werden“, betont Schulte.

Dabei gelte es, die individuellen Bedürfnisse und die Anlagementalität des jeweiligen Kunden in besonderer Weise zu berücksichtigen. „Unsere Mitarbeiter nehmen sich viel Zeit für eine umfassende persönliche Beratung.“ Dies sei in der aktuellen Situation notwendiger denn je. Vor diesem Hintergrund haben die vier heimischen Sparkassen den Nettoabsatz an Wertpapieren gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50 Prozent steigern können. Die Wertpapierbestände kletterten auf rund 732 Millionen Euro (+ 55 Mio. Euro / 8,1 %).

Ausblick

Die gute konjunkturelle Entwicklung wird voraussichtlich 2018 anhalten. Positiv wirken sich die weiterhin besonders attraktiven Finanzierungsbedingungen aus, denn an der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wird sich voraussichtlich nichts ändern.

Auch mit ihren umfangreichen digitalen Servicenangeboten sind die Sparkassen auf der Höhe: Banking per Smartphone oder Tablet, per App schnell und zielsicher den nächsten Geldautomaten finden, Geld per Kwitt von Handy zu Handy überweisen, mit Klicksparen überschüssiges Geld ansparen, schnell und bequem Rechnungen per Fotoüberweisung oder mittels Einscannen des QR-Codes bezahlen. Diese Services werden zunehmend genutzt. Dennoch empfehlen die Sparkassen für beratungsintensive Produkte weiterhin den Kontakt zum persönlichen Berater.

„Wir schaffen ein marktgerechtes Leistungsportfolio“, erklärt Peter Vogt. „Wenn der Kunde es wünscht, kann die bewährte Nähe der Sparkasse auch der direkte Draht vom Wohnzimmer des Kunden zur Sparkasse sein.“ Dies gelte es individuell und teils neu zu definieren. Auf diesem Gebiet werde sich in den nächsten Jahren noch viel tun.

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