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Endlich finanziell unabhängig: das erste Gehalt

von Frank Pribel am in Finanz-Tipps, Home, Junge LeuteKommentieren

Du hast deinen ersten Arbeitsvertrag in der Tasche und die eigene Wohnung bezogen. Herzlichen Glückwunsch. Du stehst nun auf eigenen Beinen. Nimm jetzt auch deine Finanzen selbst in die Hand.

Ist die Berufsausbildung abgeschlossen, müssen Ihre Eltern weder für Ihren Unterhalt noch für deine Wohnung aufkommen. Auch die Versicherungen von Vater und Mutter bieten nun keinen Schutz mehr. Deshalb musst du jetzt einiges regeln. Geh die Sache systematisch an.

Für Liquidität sorgen
Achte darauf, dass du finanziell flüssig bist, damit du laufende Kosten jederzeit begleichen kannst. Auch wenn das Einkommen nun höher ist als während der Ausbildung oder des Studiums: Jetzt kommen einige Fixkosten auf dich zu. Zum Beispiel Miete, Strom oder das monatliche Ticket für die Fahrt zur Arbeit. Mit dem Einkommen wachsen auch die Wünsche. Wenn man nicht aufpasst, ist das Geld schneller ausgegeben als verdient. Deine Einnahmen und Ausgaben behältst du leichter mit unserem Online- oder Mobile-Banking im Blick. Die kostenlose Finanz-Checker-App bietet eine Übersicht über deine tagesaktuellen finanziellen Möglichkeiten – direkt auf deinem Smartphone. Du kannst sie hier kostenlos herunterladen. Ebenfalls wichtig: Lege eine Reserve von rund zwei Monatsgehältern zurück, damit du nicht wegen kurzfristiger, unaufschiebbarer Ausgaben einen Kredit aufnehmen und Zinsen zahlen musst.

Lebensrisiken absichern
Mit dem Auszug aus dem elterlichen Haushalt und dem eigenen Gehalt musst du dich selbst um Versicherungen kümmern. Krankenversicherung und Kfz-Haftpflichtversicherung sind gesetzlich vorgeschrieben. Du hast aber die Auswahl unter verschiedenen Anbietern. Eine private Haftpflichtversicherung ist zwar freiwillig, aber unbedingt zu empfehlen. Denn jeder kann ohne Absicht große Schäden verursachen, für die er voll haftet. Eine solche Police schützt vor unberechtigten Ansprüchen und gleicht berechtigte aus. Empfehlenswert ist außerdem eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit. Sie zahlt eine monatliche Rente, falls man seinen Beruf zu mindestens 50 Prozent – nachgewiesen – nicht mehr ausüben kann. Ein früher Abschluss dieser Versicherung ist empfehlenswert, weil man in jungen Jahren in der Regel weniger Krankheiten hat. Später kann aus gesundheitlichen Gründen der Abschluss unmöglich oder teurer werden.

Rücklagen für die Zukunft bilden
Auch wenn das erste Gehalt noch nicht üppig ist und der Ruhestand in weiter Ferne liegt: Wer mit dem Sparen fürs Alter früh beginnt, muss monatlich weniger zurücklegen. Nutze die Möglichkeit, die dir die betriebliche Altersvorsorge bietet. Dein Arbeitgeber muss dir zumindest die steuerlich geförderte Gehaltsumwandlung anbieten. Willst du privat etwas für den Ruhestand zur Seite legen? Dann ist vielleicht ein Riester-Vertrag etwas für dich. Hier profitierst du von einer staatlichen Förderung und steuerlichen Vorteilen während der Ansparphase. Planst du mittel- bis langfristig den Bau oder Erwerb einer eigenen Immobilie? Dann kommen womöglich Bausparen oder Wohn-Riester in Betracht.

Lasse Geld, das dir zusteht, nicht links liegen: Frag deinen Arbeitgeber nach vermögenswirksamen Leistungen. Mit dem Start ins Berufsleben muss man einiges regeln. Es stehen dir aber auch viele Wege offen. Wir würden uns freuen, dich dabei begleiten zu dürfen. Sprich uns an!

 

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